Ich weine Rot

Erst warens` Kratzer, nur ganz leicht.

Doch jetz werd ich, dann immer bleich.

Ich sitz allein in meinem Zimmer.

Werd immer schlimmer, immer schlimmer.

Ich weine Rot, so dunkel Rot.

Ich hoffe nur, es kommt der Tod.

Die Farbe schwindet aus meinem Gesicht.

Ich will doch nur, dass es nicht bricht.

Das kleine Stückchen, dass mir noch bleibt.

Ich schreib die Schmerzen raus, ich schreib. 

Ich schreibe Rot, so dunkel Rot.

Ich hoffe nur, es kommt der Tod.

Wann kommt er nun, frage ich mich.

Ich wollte dich, doch nur noch dich. 

Der kalte Boden, voller Blut.

Ich fühl die Wut, ich fühl die Wut.

Ich fühle Rot, so dunkel Rot.

Ich hoffe nur, es kommt der Tod.

Man quälte es, man tratt darauf.

Man schnitt es durch und wieder auf.

Ich gab es dir, du brachst es nich.

Du halfest mir, ich brauche dich.

Ich sehe Rot, so dunkel Rot.

Ich glaube nun, da kommt der Tod.

Mein Herz ist weg, es ist bei dir.

Es kommt nie mehr, zurück zu mir.
 

18.11.06 09:58, kommentieren

Blu†regen

So viele Menschen sehen dich,

doch niemand sieht dich so wie ich,

den in dem Schatten deines Lichts

ganz weit dort hinten sitze ich.

Ich brauche dich - ich brauch` dein Licht,

den aus dem Schatten kann ich nicht.

Du siehst mich nicht - du kennst mich nicht.

Doch aus der Ferne lieb` ich dich.

Ich achte dich - verehre dich,

ich hoff`auf dich - begehre dich,

erfülle dich - erlebe dich,

begleite dich - erhebe mich,

kann nicht mehr leben ohne dich.

Dies ist der Morgen danach,

und meine Seele liegt brach.

Ein neuer Tag beginnt

und meine Zeit verrinnt.

Dieses alles schreib` ich dir

und mehr noch brächt`ich zu Papier,

könnt` ich in Worten alles Leiden

meiner Liebe dir beschreiben.

Nicht die Botschaft zu beklagen

sollen diese Zeilen tragen,

nur - ich liebe dich - doch sagen.

Heute Nacht erhälst du dies.

Ich hoffe, dass du dies nun liest.

Im Morgengraun erwart` ich dich,

ich warte auf dein strahlend` Licht.

Ich träume, dass du mich bald siehst.

Du Morgen in den Schatten kniest

und mich zu dir ins Lichte ziehst.

Dies ist der Morgen danach

und meine Seele liegt brach.

Ein neuer tag beginnt

und meine Zeit verrinnt.

Doch, wann die Sonne mein Herz erblickt

und man mir die Hoffnung schickt,

dass vermag nur einer mir zu sagen

und doch will ich es nicht wagen,

ihn zu fragen.

Du bist es, der mich hier noch hält,

in dieser kalten, kalten Welt.

Was wär ich jetzt noch ohne dich?

Das frag ich mich, dass frag ich mich.

Ich brauche dich - ich brauch` dein Licht.

Doch brauchst du mich?

Die Angst verschnürrt mir doch die Kehle,

aber es ist nicht so das ich es wähle.

Es ist meine Schuld, warum nur lieb ich dich

und nicht nur mich?

Dies ist der Morgen danach

und meine Seele liegt brach.

Ein neuer tag beginnt

und meine Zeit verrinnt.

Wann wird er sein, mein Morgengraun?

Und werd ich ihn erschaun?

Oder merk` ich ihn wieder nicht

und verblute innerlich?

Mein Blu†regen fällt ...

 

17.11.06 22:25, kommentieren

easy-going

Die stillen Seelen

begreifen eher das

Echte, sowie der

See die Sterne

besser zurückstrahlt

als ein Fluss.

16.11.06 20:48, kommentieren

bewusstsein des selbst

Man ist nur selbstbewusst, wenn man

die Forum der Gelassenheit beherrscht.

Jedoch sind die Unglückseligen im

Inneren mit sich selbst zerstritten, den

man vermag nicht Kopf und Herz

zu vereinigen.

16.11.06 20:42, kommentieren

zitate

Der wahre Sieger ist der, der weiß wann er zu kämpfen hat und wann nicht. (SunTzu)


Erreiche den Gipfel der Leere, bewahre die Fülle der Ruhe, und alle Dinge werden gedeihen. (Lao Tse)

16.11.06 20:34, kommentieren

drei tagesweißheiten

Man lebt nicht von den Dingen,

sondern vom Sinn der Dinge.

Bewegen zeigt Leben,

nicht ihr Inneres.

Einfachheit ist unabdingbare

Vorraussetzung und Merkmal

der Wahrheit.

2 Kommentare 16.11.06 19:26, kommentieren

nothing special

Die größte Offenbarung ist die Stille, sagte Lao Tse.

Manchmal fehlen uns die Worte. Wenn unsere Freude so

groß ist, dass wir sie nicht fassen können. Wenn

jedes Wort zu unbedeutend ist, um unsere Liebe

mitzuteilen. Wenn die Trauer so tief ist, dass

alle Worte fehlen. Doch die Menschen, mit dehnen wir

verbunden sind, verstehen im Schweigen, was

wir nicht fähig sind zu sagen. Die Stille sagt das

Unsagbare.

16.11.06 19:19, kommentieren